
Thema Hundeernährung:
Nach dem Buch "Katzen würden Mäuse fressen" ist nun seit dem Januar
2011 auch das Buch von Dr. med. vet. Jutta Ziegler "Hunde würden
länger Leben wenn..."
Schwarzbuch Tierarzt erhältlich
Totgeimpft, Fehlernährt, Medikamentenvergiftet eine Insiderin packt
aus!
Man sollte es wirklich einmal lesen!
Bestellung über Buchläden oder direkt bei Dr. med. vet. Jutta Ziegler
hier
http://www.naturfutterlaedchen.at/Dr-Jutta-Ziegler-Schwarzbuch-Tierarzt
Es ist wohl keine Frage, das Barfen ist am gesündesten für unsere Hunde.
Immer mehr Hundefreunde gehen wieder zur Fleischfütterung über. Es kostet
nicht mehr als gutes Trockenfutter und man weiß was wirklich im Napf ist! Es
ist gar nicht schwer und man muss nun wirklich nicht jeden Tag auf
milligramm Vitamine abwiegen. Es gibt viele gute Seiten die man bei google
findet unter BARFEN.
Auch das Argument -aber im Urlaub- ist doch in Wirklichkeit eine Ausrede und
eigentlich kein Problem, wenn man nur will. Ich werde nicht speziel darauf
eingehen wie man Barft, es gibt genügend Literatur und Webseiten.
Öle sollte man seinem Liebling auch als Nicht-Barfer öfter mal zu kommen
lassen, kaltgepresste Öle nehmen in der Ernährung von Hunden (und Katzen)
eine immer wichtigere Rolle ein. Kaltgepresste Öle sind reich an
ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen. Auch in der Naturheilkunde hat sich
die Anwendung von Ölen, insbesondere bei Haut- und Fellproblemen, bewährt.
Nachfolgend eine kleine Auswahl an gängigen Ölsorten:
Borretschöl:
Borretschöl ist reich an Omega 6 Fettsäuren und Dihomo-Gamma-Linolensäure.
Auf der Suche nach natürlichen Quellen von Linolensäure wurde unter anderem
Borretschsamenöl mit einem Anteil von ca. 22 % gefunden, das sich bei Haut-
trockenheit als Nahrungsergänzung gut bewährt hat. Ich selbst habe sehr gute
Erfahrungen mit Borretschölkapseln in Zusammenhang bei Schuppenflechte
gemacht. Auch bei Hunden hilft Borretschöl bei Hautproblemen. Borretschöl
gibt es in in Kapseln. Abends vor dem Schlafen gehen geben Sie Ihrem
Liebling 1 Kapsel. (Für den Menschen: anfangs 2 Kapseln am Abend - sie
werden dann mit dem Magen besser vertragen, später nach 2 Wochen 1 abends.)
Um einen Erfolg zu sehen, brauchen Sie etwas Geduld (4 Wochen sollten Sie
sie auf jeden Fall nehmen, ich selbst mache immer wieder 4-wöchige Kuren).
Distelöl:
Distelöl gehört zu den linolsäurereichsten Pflanzenölen. Distelöl hat einen
äußerst hohen Vitamin E-Gehalt und wird deshalb gern als natürliche Quelle
für Antioxidantien genutzt. Weniger bekannt ist, dass Öl- umschläge mit
Distelöl gute Dienste bei Verstauchungen und Quetschungen leisten können.
Fischöl:
Besonders Kaltwasserfische verfügen über einen hohen Anteil an Omega 3
Fettsäuren. Nicht jeder Hund verträgt Fisch! Deshalb achten Sie darauf, ob
Ihr Hund eine Fischallergie hat. Fischöl kann man als Kapseln kaufen.
Hanföl:
Hanföl wird zwar aus den Samen des Hanfes (Cannabis sativa) gewonnen, das
fertige Öl enthält jedoch keine rauschauslösende Stoffe mehr. Sein Omega 3
Fettsäure Anteil liegt bei 20 %. Zusätzlich zu seinem idealen Verhältnis
von Linolsäure und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) enthält Hanföl als
eines der wenigen Speiseöle die ebenfalls essentielle, dreifach ungesättigte
Gamma-Linolensäure. Die dunkel- grüne Farbe entsteht durch das Chlorophyll.
Der Ölgehalt der Hanfsamen liegt bei 32%.
Kürbiskernöl:
Kürbiskernöl wird traditionell gegen Prostatabeschwerden bei männlichen
Tieren verwendet. Die im Kürbiskernöl vorkommenden Phytosterine sind in der
Lage, das Prostata-Wachstum zu hemmen. Ebenso wird Kürbiskernöl gegen die
Reizblase bei weiblichen Tieren verabreicht. Für 1 Liter Öl braucht man
Kerne von ca. 30-50 Kürbissen. Zur Entwässerung.
Nachtkerzenöl:
Hauptanwendungsgebiet von Nachtkerzenöl sind Hautprobleme beim Hund (und
Katze), was auf den hohen Gehalt an Gammalinolensäure zurückgeht. Es wird
zur Stärkung des Immunsystems und bei Diabetes verwendet. Neuerdings wird
es häufig bei arthritischen Beschwerden eingesetzt, da es über
entzündungshemmende Eigenschaften verfügt. Gibt es auch in Kapseln.
Rapsöl:
Rapsöl hat mit 23 mg/100 g im Vergleich zu anderen Ölen einen relativ hohen
Gehalt an Vitamin E. Außerdem enthält es das Vitamin A zu 3 mg/100g. Sein
Gehalt an a-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) liegt bei 10%. Rapsöl hat
einen besonders hohen Anteil an Ölsäure und an den essentiellen Fettsäuren
Linol- und Linolensäure. Diese sollen das Immunsystem stärken, einen
positiven Einfluss auf die Blutgerinnung haben und Blutfettwerte senken.
Schwarzkümmelöl:
Das geschmacksintensive Schwarzkümmelöl enthält einen hohen Anteil aus
mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sowie ätherische Öle. Durch das
enthaltene ätherische Öl, sollte im Falle einer homöopathischen Behandlung
zuerst Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt/Tierheilpraktiker gehalten
werden. Schwarzkümmelöl wird traditionell bei Problemen der oberen Atemwege
verwendet. Es stärkt außerdem das Immunsystem und wird gern bei weiblichen
Tieren in der Säugezeit verabreicht, um die Milchbildung positiv zu
beeinflussen.
Sonnenblumenöl:
Sonnenblumenöl enthält erstaunlich viel Vitamin E, ca. 70 mg/100 ml,
Beta-Karotin und Lecithin. Der Gehalt an Omega 6 Fettsäuren liegt bei ca.
60%. Omega 3 Fettsäuren kommen im Sonneblumenöl nicht vor. Die Sonnenblume
gehört zur Familie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus Amerika.
Traditionell verwendet wird es besonders erfolgreich zur Pflege von Haut
und Fell.
und das bekannte Olivenöl.
Eine Kleine Übersicht. Ich wechsle die Öle immer wieder bei der Fütterung.
Bei entzündlichen Erkrankungen:
Olivenöl (Knochen), Borretschöl, Weizenkeimöl (Schmerzen)
Niere, Blase, Harnwege:
Kürbiskernöl, Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl
Immunsystem und Allergien:
Schwarzkümmelöl, Borretschöl, Nachtkerzenöl, Hanföl
Entgiftung:
Sonnenblumenöl, Kürbiskernöl
Darmflora:
Leinöl, Schwarzkümmelöl
Haut:
Schwarzkümmelöl, Borretschöl, Nachtkerzenöl, Hanföl
Atemwege:
Olivenöl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl
Vitalisierung:
Schwarzkümmelöl
Zähne, Zahnfleisch:
Sonnenblumenöl
Entwässerung:
Kürbiskernöl Leber: Olivenöl, Hanföl, Nachtkerzenöl, Borretschöl
Getreide und Co.
Um eine einseitige Ernährung zu vermeiden, sollte man ab und zu auch auf ein paar andere Getreide zurückgreifen, die unter das Fleisch gemischt werden. Also nicht nur Nudeln oder Reis.
Hier ein paar Arten:
Amarant
Der Amaranth gehört zur botanischen Familie der Fuchsschwanzgewächse.
Die eiweißreichen Samen werden in der Küche wie Getreide verwendet.
Buchweizen
Buchweizen ist eng mit Rhabarber und Sauerampfer, aber nicht mit Weizen
verwandt. Buchweizen enthält keine Gluten und ist deshalb für Allergiker
geeignet. Außerdem hat er keinen Kleber und kann deshalb nur gemischt mit
Weizen und Roggen zu Brot gebacken werden. Er enthält außer Mineralien eine
bedeutende Menge an B-Vitaminen und Aminosäuren.
Couscous
ist eigentlich ein Nationalgericht aus Nordafrika. Es wird aus Weizen,
Gerste, Hirse, zum überwiegenden Teil aber aus Hartweizen hergestellt.
Dinkel
ist eine Weizenart. Aus botanischer Sicht gehört er zu den Gräsern. Enthält
B-Vitamine und Vitamin E. Gibt es großblättrig und kleinblättrig zu kaufen.
Flocken vorher ca. 15 Min. einweichen. Mein Tip: Kleinblättrig brauchen
die Dinkelflocken weniger Einweichzeit.
Gerste
Auch die Gerste gehört zu den Gräsern. Die Gerste ist eine der ältesten
kultivierten Getreidearten. Gerste muss vor dem Verzehr geschliffen und
poliert werden. Es entstehen rundliche Körner, die Graupen. Gerstengraupen
werden auch als Suppeneinlage verwendet.
Hafer
wird hauptsächlich als Viehfutter verwendet, aber auch z.B. als
Haferflocken. Sie können eingeweicht unter das Futter gemischt oder wenn
Sie selber Hundekekse backen in den Teig untergehoben werden.
Hirse
Hirse ist ein Sammelbegriff für Getreidearten, die vorwiegend in
subtropischen und tropischen Gebieten angebaut werden. Schon im Mittelalter
ernährte man sich von Hirsebrei als Grundnahrungsmittel. Hirse enthält keine
Gluten und ist für Allergiker gut geeignet.
Kamut
ist eine Weizenart. Kamut ist ein Vorfahre des heutigen Hartweizens und
stammt wahrscheinlich aus Ägypten.
Quinoa
gehört zur botanischen Familie der Gänsefußgewächse. Das Ursrungsland der
Quinoapflanze ist Peru. Die Quinoapflanze hat weitaus höhere Nährstoffwerte
als Getreide.
Die üblichen bekannten: Roggen, Weizen
Fast alle Kräuter, Obst- und Gemüsesorten können gefüttert werden. Auf den Barferseiten sind viele aufgeführt. Sicher sind allemal Kräutermischungen die Sie in vielen Hundeshops bekommen.